Streich auf Streich
Anlässlich des Wilhelm-Buschs-Jahres wurde an der Hellerstraße groß gefeiert Auf der Bühne vor dem "Bücherstadttreff" steht ein alter Stuhl- hier nimmt der Erzähler Platz...


... Währenddessen stehen Max und Moritz noch am gebastelten Kamin und fischen mit einer Weidenangel nach frischen Brezeln. Die verteilen sie an die neugierigen Kinder, die sich um den Schauplatz versammelt haben.Die beiden Lausbuben sind vom Original kaum zu unterscheiden, die Haare sind exakt nach den Vorlagen der Wilhlem-Busch-Zeichnungen zurecht gemacht - und auch die Kostüme lassen keinerlei Verwechslung zu.Doch auch die anderen Kindern konnten an diesem Tag wie Max und Moritz aussehen- indem sie ihre Köpfe in die lebensgroßen Figuren steckten und sich fotografieren ließen.Hans-Dieter Köhler, übrigens der Vater des Schulrektors von der Grundschule Kuhstraße, beginnt mit der Lesung des ersten Streichs. Noch rufen die Kinder zögerlich mit, als er ansetzt.


Max" Frederick Hachmann und "Moritz" Leon Posarda begeisterten mit ihren Streichen das Publikum. Foto: WAZ, uvo
"Dieses war der erste Streich und der zweite folgt zugleich." Doch nicht nur die beliebten Streichgeschichten wurden vorgelesen, es wurde auch aus dem Leben Wilhelm Buschs erzählt, die Kinder der Grundschule Kuhstraße führten ein Holztheater vor, es wurde gemeinsam gesungen und auch Bilder wurden mit Max und Moritz-Motiven gemalt. Und bei der Imbissbude von Susanne Martin gab's, natürlich ebenfalls thematisch passend - gegrillte Hähnchenbollen!